BIOLOGISCHE VIELFALT

Während dessen im letzten Jahrhundert Klein- oder Schräbergärten insbesondere aus wirtschaftlichen Gründen zur Selbstversorgung angelegt wurden und sich deren Gestaltung auch entsprechend ausrichtete, so besteht bereits seit einigen Jahrzehnten dafür diese Notwendigkeit nicht mehr – die Gärten dienen zunehmend der aktiven Erholung in einer selbst gestalteten, natürlichen Umgebung. Frühere Konzepte für einen gleichsam intensivierten und monokulturellen Anbau auf abgezirkelten Beeten werden von jüngeren Generationen zugunsten einer großen biologischen Vielfalt auf den gleichen Bewirtschaftungsflächen verworfen, und natürlich sehen deren Kleingärten dann auch anders, bunter und scheinbar ungeordnet aus.

Diese Anbauweise entspricht aber weitaus mehr genau dem, was wir in der unberührten freien Natur sehen (z.B. bei Wanderungen) und als außerordentlich angenehm empfinden. Zudem hat es den Vorteil, dass einerseits Pflanzen und Kleintiere miteinander ungestört in Symbiose leben können und andererseits ein unnötiger Pflegeaufwand (z.B. durch das Jäten vorgeblichen Unkrauts) wesentlich reduziert wird …

Entsprechende Gartenbaukonzepte werden unter anderem als Bio-Anbau oder Permakultur bezeichnet und bereits seit langem von solchen Pionieren, wie Sepp Holzer und Wolf-Dieter Storl, in die Öffentlichkeit getragen. Aber auch übergeordnete Kleingarten-Verbände, Stiftungen, Bildungseinrichtungen und Dergleichen haben diesen Trend aufgegriffen und setzen sich für ein Überdenken in der Kleingartenbewirtschaftung ein. Hier ein Link zur Projektseite Kleingärten für biologische Vielfalt des Bundesverbandes der Kleingartenvereine Deutschlands und der Deutsche Schreberjugend Bundesverband (Bild bitte anklicken):

 
Bildquelle: janinesommer.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung 19. Mai 2026